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Samstag, 25. April 2015

Weinhandel

Diese Woche gab es eine Neueröffnung in Pfäffikon. Ein Besuch des Mövenpick Weinkellers drängte sich auf. Kleine Randbemerkung: Nachdem das Mövenpick Restaurant leider letztes Jahr dicht machte. Der neueingerichtete Laden war nicht überlaufen, dafür hatte es noch reichlich Parkplätze (lieber so als umgekehrt).
Herzlich wurden wir begrüsst und Herr Arnold stellte sich uns auch gleich persönlich vor. Der Geschäftsführer informierte uns auch gleich stolz, dass er 950 verschiedene Weine anbieten kann. Ich war beeindruckt und beschloss gleich, mich in den kommenden Jahren nicht durch das Sortiment zu degustieren.
Noch fehlten die Schilder mit den Fahnen der jeweiligen Länder. Die werden erst in der kommenden Woche geliefert. Das schmälerte allerdings den Entdeckerdrang auf dem Gang durch die Gestelle überhaupt nicht, eher im Gegenteil. Auch die Portweinabteilung bietet eine Interessante Auswahl. Ein einziger Wermutstropfen hinterliess die Whiskeyauswahl. Da ist die Breite des Sortiments leider meilenweit hinter dem Mövenpick Weinkeller Food Market Jelmoli. Na ja, auf hohem Niveau gemeckert,  ein The Glenrothes 1995 ist auf jeden Fall dabei.

Schlussendlich habe ich drei Flaschen zu Degustationszwecken gefunden, die fein säuberlich verpackt worden sind. Trotz aller Geschenke, die es aufgrund der Eröffnung gab, fand Frau Bäumli für alles noch im kleinen Papiersack einen Platz. Die Atmosphäre ist gemütlich, der Services sehr präsent, aber nicht aufdringlich. Das könnte in Pfäffikon Erfolg haben. Mich werden sie wiedersehen.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Luegeten

Diesen Monat besuchten wir für ein familiäres festliches Nachtessen das Restaurant Luegeten, welches am Pilgerweg zwischen Pfäffikon und Einsiedeln (bzw. Santiago de Compostela) liegt. Das Restaurant ist übrigens ein Partnerbetrieb des Restaurants Rathaus.
Das Essen war wirklich gut. Zur Vorspeise wählte ich eine geräucherte Entenbrust. Mit einem klassischen Kalbsgeschnetzelten nach Zürcher Art kann es einem nicht schlecht gehen.
Die Lage oberhalb von Pfäffikon ist ausgezeichnet und bietet eine wunderbare Aussicht über den Zürichsee nach Rapperswil. Einzig die üppige Gartenbeleuchtung störte etwas beim Blick in die Ferne. Nach jedem Gang und jeder Flasche Wein überprüften wir, wie weit das Schiff Panta Rhei auf dem See vorangekommen ist (die dank eigener üppiger Beleuchtung nicht zu übersehen war). Zusätzlich zum grossen Parkplatz (da wird wohl im Sommer noch deutlich mehr los sein) gibt es direkt vor dem Restaurant eine Haltestelle (ca. zehn Minuten bis zum Bahnhof Pfäffikon). Der Weinkeller ist fast ein Showroom, wirkt aber glücklicherweise gar nicht protzig. Aber die schöne Lage und das schöne Restaurant wären nicht so toll ohne die Freundlichkeit der Mitarbeitenden. Wir fühlten uns innert wenigen Augenblicken fast so wohl wie zuhause.

Sonntag, 3. August 2014

Böötle

Ach, was gibt es Schöneres, als einen gemütlichen Spaziergang mit anschliessender Fahrt auf dem See, um das Festen des Vorabends auszukurieren? Doch von vorne. In Basel findet das grosse Feuerwerk zum Nationalfeiertag jeweils in der Nacht auf den 1. August statt. Diese Idee finde ich sehr clever. Das erlaubt das Ausschlafen für alle, auch wenn der Feiertag nicht auf einen Freitag oder Samstag fällt. Zusammen mit ca. 110'000 anderen Besuchern haben wir das grosse Feuerwerk angeschaut. Aufgrund der grossen Regenmengen in den letzten Wochen und des daraus resultierenden hohen Wasserstandes des Rheins, wurde das Feuerwerk nur von einem Boot auf dem Rhein, anstatt von normalerweise zwei Booten, abgefeuert. Die Sich von der Schifflände aus war ausgezeichnet. Bedenken, dass uns ein Schild im Weg stehen würde, wurden mit den ersten hochschiessenden Raketen weggewischt. Das Spekatal dauerte circa 23 Minuten und war einfach gigantisch. Meine Highlights waren farbwechselnde Raketen, zweifarbige Kreise und natürlich die Raketen mit Stroboskop-Effekt.
Als Gegenstück an diesem Wochenende gab es zur Entspannung einen kurzen Spaziergang. Aufgrund spontaner Planung wurde er sogar noch kürzer, da wir ansonsten das Boot nicht mehr erreicht hätten. Gemütlich nahmen wir die S-Bahn von Freienbach nach Wädenswil, um dann entspannt bei warmen Temperaturen und häufigem Sonnenschein auf die Halbinsel Au zu Spazieren. Der Weg am See entlang wirkt aufgrund des Hochwassers noch näher am See als sonst (fast schon nass, haha).
Natürlich wollten wir nicht irgendein Boot erreichen. Wir warteten auf das Dampfschiff "Stadt Zürich". Nachdem wir auf dem hinteren Teil des Boots, da gibt es aufgrund der Bauweise nur wenige Plätze, einen Sitzplatz gefunden hatten, konnte die entspannte Fahrt beginnen. Bei einer Apfelschorle (leider gab's keinen Cidre) genossen wir die Fahrt nach Rapperswil und Pfäffikon. Die Atmosphäre auf den Dampfschiffen ist irgendwie immer noch einen Tick spezieller als auf den motorisierten Booten. Nicht alles ist automatisiert, die Passagiere unterschieden sich auch (vielleicht mehr Leute, die das bewusst machen), das Rumpeln… einfach speziell.
In Pfäffikon wird zur Zeit mit bzw. gegen das Seegras gekämpft. Angeblich sei der milde Winter Schuld an der rasanten Ausbreitung. Die Bilder erinnerten mich an Italien vor zwanzig Jahren. Allerdings wurde in Pfäffikon in der letzten Woche schon viel gegen das Seegras getan und dennoch finden sich noch Berge von Seegras. Na ja, am Schwimmen hindert es niemanden.



Mittwoch, 5. Februar 2014

Reserve



Manchmal geht es schneller als gedacht. Vergangenen Freitag haben wir die Gelegenheit genutzt. Der fast leere Kühlschrank hat passiv zur Entscheidungsfindung beigetragen. Ja, ja, eine gute Ausrede muss man haben.
Der Laden ist immer noch gut gefüllt, wie an den paar Malen, an denen ich schon dort war. Das erste Mal war übrigens bereits der Samstag, an dem die Zügelmänner meine Wohnung vollgestellt haben. Leider gab's am letzten Freitag keinen Fensterplatz mehr. Wie toll der Fensterplatz mit Sicht auf den grossen Parkplatz sein soll, hat mir aber nicht eingeleuchtet. Aber offensichtlich besteht da eine Nachfrage. Wir nahmen unsere Funktion als "Reserve" wahr und setzten uns an die reservierten Plätze.
Aufgrund der anstehenden Schliessung des Lokals, wird der Wein nun zum "take away"-Preis angeboten, d.h. zum regulären Verkaufspreis wie in der Mövenpick Kellerei. Das wäre nun der Moment für eine ausgedehnte Degustation, aber darauf werde ich wohl verzichten. An diesem Abend war meine Aufmerksamkeit allerdings nur auf den BBQ Burger, genau mit Ei, gerichtet. Es gäbe ein einfaches Wasser dazu, ohne Wein. Der Burger erfüllte die Erwartungen und war einfach ausgezeichnet. Der Salat passte, die Pommes waren genau richtig, der Speck gut. Nur das Ketchup… nicht, dass daran etwas auszusetzen gewesen wäre. Direkt nach der Bestellung wurden Ketchup und Senf gereicht. Und bevor der Burger auf dem Tisch landete, wurde das Ketchup vom für die benachbarten Tischen zuständigen Kellner mit einem kurzen Hinweis "Sie brauchen es ja noch nicht" entführt. Als der Burger auftauchte, schickte ich unseren Kellner dem Ketchup hinterher. Das war doch irgendwie lustig und auch unser Kellner verstand den wohl zu bequemen anderen Kellner nicht wirklich (er verdächtigte im ersten Moment den jungen Hilfskellner).
Fazit: Das Bild des Burgers spricht Bände.



Montag, 27. Januar 2014

Burger

Das Seedamm-Center hat bereits ein stolzes Alter. Erste Teile wurden bereits 1974 eröffnet. Der eine oder andere Umbau hat das Center bereits hinter sich. Nun haben Manor und Coop angekündigt, Renovationen vorzunehmen, die bis 2015 abgeschlossen sein sollen und von denen die Kunden wenig merken sollen. Das ist ja alles gut und recht, aber…
… das Mövenpick Restaurant wird verschwinden. Und mit ihm der tolle BBQ Burger. Damit erklärt sich auch der Titel dieses Artikels. Am 22.02.2014 wird dieses Restaurant zum letzten Mal geöffnet sein (und die Fläche zukünftig von Manor beansprucht werden). Der Auftrag ist klar, die Zeit drängt: ich werde mir dort den Burger in den kommenden Wochen genehmigen.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

olma

Zur Zeit geniesse ich die Vorfreude auf einen Ausflug in die Ostschweiz. Ja, an die olma natürlich. Noch hege ich die Hoffnung, dass sich der heute kurz erschienene Schnee, sich bis zu meinem Besuch komplett verflüchtigt (hinsichtlich der ostschweizereischenTemperaturen kenne ich jemanden, der mich immer damit aufzieht, dass es dort gefühlte 10 Grad kälter ist als sonstwo).
St. Gallen ist von Pfäffikon aus sehr bequem mit dem Voralpen-Express zu erreichen. Die SBB, die neben nervigen Apps immerhin andere Dinge gut macht, bietet sogar ein interessantes Kombiangebot für den olma-Eintritt und die Anreise. Na ja, eigentlich ist die Südostbahn der ausführende Transporteur.
Mögliche Highlights meines olma-Besuchs: Säuli-Rennen, Rotwein-Degustation, Schützgengarten-Bier, olma-Bratwurst, Schüblig, Jahrmarkt, gebrannte Mandeln, nette St. Galler. Ich lasse mich überraschen.

Samstag, 27. April 2013

Mobilitätszukunft

Mobilitätszukunft
Das Hochnebelfeld lädt zu Tee und Lektüre ein und zieht mich ausser für die notwendigen Einkäufe nicht nach draussen.
Siehe da: ein neues Wort sticht mir bei der Lektüre der Neuigkeiten der letzten Woche ins Auge: die Mobilitätszukunft. Tolles Wort. Kurz und prägnant. Nur einen Nachteil gibt's, es lässt sich nicht an das aktuell vorliegende Problem knüpfen, da es viel zu allgemein ist. Das wird wohl noch schlimmer als die "Durchmesserlinie". Jeder Zürcher hat mittlerweile die Vorstellung, dass für jeden klar ist, was damit gemeint ist. Dass es auch anderswo eine Durchmesserlinie geben könnte, kommt den Bewohnern des vemeintlichen Nabels der Welt nicht in den Sinn. So viel zum tollen Wort.

Das Hauptthema hier ist die Verkehrsüberlastung in und um Rapperswil. Das betrifft insbesondere auch den Verkehr über den Seedamm, der durch die Stadt Rapperswil durch geht bzw. aufgrund der Verkehrsführung muss. Mir war, dass dies bereits vor einiger Zeit ein Thema war, die Idee war ein Tunnel unter dem See. Tatsächlich 2011 wurde ein Tunnelprojekt abgelehnt. Irgendwie erinnert mich das an Winterthur... und seinen See. Das wurde bisher auch noch nichts, aber aufgegeben wird nicht.
Nun ist das Verkehrsproblem wieder in den Fokus geraten, da Lösungsvorschläge veröffentlicht worden sind. Die 60 Vorschläge stammen von Einwohnern und insbesondere auch von Studierenden der Hochschule Rapperswil. Zu den Ideen werde ich nicht viel sagen, ausser: hier anschauen und Spass haben.

Meine favorisierten Ideen (in den verlinkten Dateien, ist die Lösungsidee Nr. zu suchen):
Verbindung der A53 mit der A3 mittels einer zusätzlichen Seeüberquerung (Lösungsidee Nr. 4): Diese Idee entlastet Rapperswil und Pfäffikon vom Durchgangsverkehr und verbindet die zwei Autobahnen.
Nutzung Eisenbahntrassen mit zusätzlicher Autobrücke (Lösungsidee Nr. 25): Aufgrund des zweistöckiger Verkehr auf bestehenden Verkehrslinien ist diese Idee günstiger.
Oberseebrücke (Lösungsidee Nr. 22f): Die Photomontage sieht vielversprechend aus, erzeugt vermutlich mehr Verkehrskilometer, da die Brücke östlich von Rapperswil und Pfäffikon liegt. Problematisch ist hier das Naturschutzgebiet.
Autoverlad über den Seedamm (Lösungsidee Nr. 18): Das ist noch den Clown der Ideen, aber ich finde sie dennoch toll. Die Fähre zwischen Horgen und Meilen wird rege benutzt und ist profitabel.

Die Ideen habe ich mir unabhängig von allfälligen Restriktionen (Zeit, Kosten, Realisierbarkeit, politischer Rückhalt) herausgesucht. Die Vorschläge mussten bei der Eingabe grob kategorisiert werden, viele finden sich in den zwei Kategorien "nach 2030" und "teurer als CHF 500m". Ich werde mich wohl gedulden müssen (und vielleicht schafft's der See in Winterthur vor einer meiner favorisierten Idee).

Sonntag, 10. März 2013

Parkplatzgebühren

Gut erinnere ich mich als ich letzten Dezember zum ersten Mal seit Jahrzehnten das Seedamm-Center besuchte. Irgendetwas war komisch als ich mein Auto in der Parkgarage abstellte. Was es war kam mir dann spontan (oder eben nicht) am nächsten Tag in den Sinn. Keine Schranken beim Parkhaus. Diese Erkenntnis freute mich natürlich. Vor zehn Jahren schlugen gewissen Parkplätze am Rosenberg in St. Gallen bereits mit vier Franken pro Stunde zu Buche. Zürich hat mich in den letzten Jahren noch ganz andere Tarif gelehrt. Klar, das sind nicht die repräsentativen Orte und Preise. Das erzählte ich natürlich voller Freude überall herum. Na ja, die Freunde aus dem Kanton Schwyz verstanden meine Begeisterung nur beschränkt, sie waren sich das teilweise ja gewohnt.
Voller Schrecken las ich vorgestern in meinem Lokalblatt, dass damit wohl bald Schluss sein wird. Noch gibt es drei grössere Einrichtungen im Kanton, die keine Parkplatzgebühren kennen: das Seedamm-Center, das Mythen Center Schwyz und der Seewen Markt. Grundlage ist die "Weisung zu verkehrsintensiven Einrichtungen" aus dem Jahr 2005, welche sich auf das Umweltschutzgesetzt und die Massnahmen der Luftreinhalteverordnung stützt. Das galt allerdings nur für neue Einrichtungen, für bereits bestehende gilt eine Übergangsfrist. Spätestens ein Jahr nach Erlass einer kantonalen gesetzlichen Grundlage, müssen die Gemeinden die Parkplatzbewirtschaftung umgesetzt haben. Für das Seedamm-Center sind noch Einsprachen hängig.
Mir ist nicht klar, wieso das nicht umgesetzt worden ist. Mögliche Verzögerungen sind: die kantonale gesetzliche Grundlage wurde nicht geschaffen, die Gemeinden setzen die Vorgaben nicht um, es bestehen Widersprüche zu anderen Regulierungen, Einsprachen verzögern die Umsetzung (was für das Seedamm-Center auf jeden Fall zutrifft).
Wie auch immer, ich finde Gratisparkplätze toll!

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Die Vögel

Zürichhorn - Strandbad Mythenquai einfach
Samstagnachmittag, Kultur steht auf dem Programm. Kurz vor der Ausfahrt haben wir noch einen Parkplatz gefunden. Nachträglich hat sich dann herausgestellt, dass keiner (und das meine ich wörtlich) der unzähligen Menschen auf dem Parkplatz den Weg zur kulturellen Ausstellung gefunden hat. Die sind alle entweder im Seedam-Center oder im Alpamare verschwunden. Das hatte natürlich für uns den Vorteil, ein Museum und eine sehr gute Betreuung für uns alleine zu haben.
Genau, wir waren im Vögele Kultur Zentrum. Vor vermutlich über zwanzig Jahren war ich das letzte Mal zusammen mit meinen Eltern vor Ort. Die Dame am Empfang meinte sympathisch: "Dann hat das ja gut nachgwirkt". Das Thema der Ausstellung "Von hier nach dort." passte perfekt zu unserem getarnten Anschleichen zum Museumseingang (sind natürlich auf der falschen Seite herum gelaufen). Die Ausstellung hat zum Nachdenken angeregt. Nicht alles hat sich auf den ersten Blick ins Thema einordnen lassen. Was habe ich gelernt? Dass die ETHZ ein Stück der Stahlseile der Golden Gate Bridge im Archiv hat. Wer hätte das gedacht? Ach ja, und "wer hat's erfunden?". Gemeint ist das Verdrehen der Stahlseile. Weiter habe ich gelernt, dass Martin Werlen mit dem Twitter-Virus infiziert ist. Als im Interview erwähnt wird, wie viele Twitter-Followers er habe, korrigiert er die Dame freundlich auf seine (natürliche höhere) Anzahl seiner Followers.
Autobahnring um Zürich
Interessant war auch die Konkurrenz zum Seedamm, na ja, wie realistisch die Konkurrenz je gewesen ist, soll hier nicht diskutiert werden. Auf jeden Fall war die Idee eines Autobahnrings um Zürich bereits in den Köpfen früherer Vordenker vorhanden. Ich bin auch bereits in den Genuss des gemeinsamen Wartens auf dem Westring gekommen.
Ganz am Rande ist mir dann noch das Auditorium aufgefallen. Schön gemacht. Ganz nebenbei der Bau, der in den 1970er Jahren entworfen wurde, wirkt meiner Meinung nach heute noch äusserst modern. Finde ich toll. Das Café erfüllt die Erwartungen, bietet Literatur zur aktuellen und zu vergangenen Ausstellungen und ein Designersofa, auf dem ich leider die bequeme Sitzposition noch nicht gefunden habe. Ich muss wohl nochmals hin.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Rathaus

Gasthaus zum Rathaus
Letzte Woche besuchte ich mit einem Freund das Rathaus in Pfäffikon.
Das Essen war gut bis sehr gut. Ich gönnte mir die Rathaus-Ravioli (auf Empfehlung), das Zürcher-Geschnetzeltes sowie den Käseteller. Die Ravioli haben das Überraschungsmoment auf ihrer Seite, das Zürcher-Geschnetzelte war einwandfrei, nur die Rösti kam nicht ganz (aber nahe) an Grosi's Küche heran. Der Käse war sehr gut, nur die Auswahl dürfte aus meiner Sicht etwas mutiger sein.
Das Ambiente ist ausgezeichnet. Der Bereich der Bar und Lounge ist ein perfekter Treffpunkt und lädt zum Verweilen ein. Der Hofleute-Saal zeigt sich mit den massiven Holzbalken, den gewundenen Steinsäulen und besonders mit dem heimeligen Kachelofen in seiner ganzen Pracht. Der Service war sehr zuvorkommend und äusserst flink. Sogar das in der Bar bestellte Glas Weisswein hat es vor uns in den ersten Stock geschafft, fast schon wie in einem Schloss mit einem Zauberer.
Die Lage bietet nur Vorteile. Die Seenähe bietet eine wunderschöne Aussicht, Parkplätze sind ausreichend vorhanden und auch der Bahnhof ist innert fünf Minuten erreichbar. Ich habe dann zwar den Zug um eine Minute verpasst, aber der Taxistand hilft in solchen Situationen weiter.